Spielhölle auf 3.700 Quadratmeter soll Vaihingen beleben und Geld bringen
Die Artikel der beiden Zeitungen geben folgendes her:
Es soll auf 80.000 Quadratmeterr ein LKW-Logistischer Umschlagsknoten eingerichtet werden
Es soll auf 3.700 Qadratmeter eine Spielhölle errichtet werden
Es soll auf 5.700 der Gerüstebauer IBEK sein Domizil errichten.
Ob Logistiker DSV oder Drogeriekette DM, anscheinend ist hier das Gleiche gemeint: Der eine betreibt zu Nutzen und im Auftrag des Anderen.
Die “Stadtväter und Mütter” meinen eine geniale Idee zu haben. Auf 40.000 Quadratmeter soll auf dem “Perfekten Standort” ein Spielbetrieb installiert werden. Da es in Vaihingen kaum Bürger gibt, die ihr Geld in Spielhöllen verpulvern, rechnet man mit einem großen Spieltouristenstrom. Die Besucher reisen mit Bahn und Auto an. Die B10 wird weiter belastet und die Bahn ebenfalls. Man hofft damit, den ewigen Attacken der Bahn bzgl. Streichung von Zughalten zu begegnen. Auch gebe es somit neue Argumente, warum der Bahnhof nicht mehr so verlottern darf, denn schliesslich kommt das große Geld angereist. Da bei dem Begriff Spielhölle sofort auch das Thema Jugendschutz auftaucht, hat die Stadt schon im September beginnend “klug” vorgebaut.
Unter dem Motto “Tue Gutes und zeige es” hat die Stadt erkannt: “die Jugend ist unsere Zukunft”, deshalb wirbt Oberbürgermeister Maisch und das Ordnungs- und Sozialamt für die Anschaffung eines Jugend-Mobils. Es ist vorgesehen, das Jugend-Mobil in der gesamten großen Kreisstadt und im Landkreis Ludwigsburg einzusetzten. In einem offiziellen Schreiben der Stadt werden Gewerbetreibende angesprochen, sie mögen mit einer zu bezahlenden Werbemaßnahme ihrer Firma dafür sorgen, dass so ein Mobil angeschafft werden könne. Ein Herr Vogelmann wäre mit dieser Projektleitung beauftragt. Verschwiegen wird, dass Herr Vogelmann ein Selbständiger in Sachen Marketing ist und im Auftrag des Konzerns Brunner-Mobil arbeitet. Der Geschäftssinn dieser Firma ist, dass sie, ausgestattet mit Türöffnern in Form von Loyalitätserklärunen staatlicher Organisation oder Vereinen, Geld sammelt um das Mobil zu erwerben um es sodann sehr öffentlichkeitswirksam an die Institution für eine fünfjährige Nutzung zu übergeben. Die Höhe des Gewinns aus dem “Geschäft” dieser GmbH & Co KG bleibt im Dunkeln.
Warum kann die Stadt so etwas nicht selber machen und muss anderen Privatfirmen das Gewinnmachen mit ihrem Anliegen ermöglichen?








