Super-Supermarkt kommt in die Vaihinger Innenstadt
Mehrere fachkompetente Einzelhandelskaufleute haben sich zu einer OHG zusammengeschlossen. Das Konzept der Kaufleute ist einfach und logisch. Sie sind immer vor Ort (und nicht auf Mallorca), haben keine Millionengehälter (wie REWE-Roelz mit 12,3), dafür aber viele gutbezahlte Mitarbeiter. Von den insgesamt 130 Angestellten sind, bedingt durch Halbtagsarbeit, Krankheit, Urlaub und anderer notwendiger Abwesenheit, immer 45 freundliche Mitarbeiter anwesend. Sie stehen hinter Ständen, beraten und verkaufen. Andere kümmern sich permanent um Regale, sortieren aus und füllen auf. Alle Waren sind top frisch, darauf wird streng geachtet. In der reichhaltigen Fischabteilung (sechs Anlieferungen die Woche) gucken die toten Fische aus glasklaren Augen. Die Abteilungsleiter haben viel Spielraum, sie bestimmen das Sortiment und kaufen ein. Die Abteilung mit ihren Mitarbeitern wird als Team betrachtet und leistungsorientiert entlohnt. Die Kunden sind sehr zufrieden, die Chefs haben gutes Auskommen aber keine Millionengehälter und die Mitarbeiter sind sehr zufrieden, freundlich und hilfsbereit. Man merkt sie arbeiten gerne dort. Es ist anzunehmen, dass auch sie gute Gehälter haben.
Schön wäre es, wenn es in Vaihingen/Enz so wäre !
In der Nachbarschaft gibt es so etwas allerdings.
Es geht also auch anders, dies zeigt das Beispiel des Remstalmarktes Mack in D-71384-Weinstadt.
Überall sieht man emsige Mitarbeiter, alle sehr freundlich, hilfsbereit und fachkompetent. Ich habe noch in keinem Supermarkt so viele Mitarbeiter gesehen. Über ein Gespräch mit dem Chef habe ich erfahren, dass es trotz des hohen Personaleinsatzes keine Unzufriedenheit in der Wirtschaftlichkeit gibt. Weinstadt ist in der Größenordnung mit Vaihingen/Enz vergleichbar (Einwohnerzahl: Weinstadt 26.245, Vaihingen 28.921).
Es ist völlig unverständlich, warum trotz eindeutigen Stadtentwicklungskonzepten, die Vaihingen zigtausende von Euro gekostet haben und alle das gleiche sagen: “Es muss ein umfangreicher Lebensmittelversorger in die Stadt”, die Stadtverwaltung und der Gemeinderat es nicht hinbekommen.
Bürgermeister Maisch seine 100 Tage Einarbeitungszeit sind längst verstrichen, nun muß er endlich mal zeigen, was er drauf hat und kann. Oder war diese Bürgermeisterwahl ein Flop?








