In Schleswig-Holstein wuchs die Zahl seit 2005 um 17 Prozent, in Hamburg um 15 Prozent. Soviel zur boomenden Hansestadt.
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Ein schreckliches Wort: “Hinzuverdiener”. Klingt so leicht und locker. Der/Die verdient ein wenig noch hinzu. Klingt auch wie “der/die will sich das Leben ein wenig angenehmer machen” oder “kann den Hals nicht voll genug kriegen”. Richtiger wäre: Ein Lohnbetrogener, der mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten muss um überhaupt leben zu können.
Wikipedia:
“Im Verlauf des 20. Jahrhunderts war in Deutschland eine stetige Verkürzung der Wochenarbeitszeit zu beobachten:
1900 10-Stunden-Arbeitstag/6-Tage-Woche
1918/19 8-Stunden-Arbeitstag gesetzlich eingeführt
1955/56 5-Tage-Woche schrittweise eingeführt
1965 40-Stunden-Woche eingeführt
1990 35-Stunden-Woche schrittweise eingeführt”
Jetzt läuft die Sache wieder rückwärts, hinter den Stand von 1900 ! Davor schützt auch nicht das bisherige Arbeitsgesetz.
Notwendig ist ein gesetzlicher Mindestlohn.
Ich werde “Hinzuverdiener” zum Unwort des Jahres 2007 beantragen.