Archiv für die Kategorie „Plünderung“

Zehntausende falsche Hartz-IV-Bescheide

Montag, 26. Juli 2010
Ausgeliefert: Bundesagentur für Arbeit

Ausgeliefert: Bundesagentur für Arbeit

“Grundsicherungsämter haben im vergangenen Jahr in 162.300 Fällen wegen fehlerhafter Arbeit falsche Hartz-IV-Bescheide erlassen. In 2009 jeder dritte Widerspruch gegen Hartz-Bescheid erfolgreich.” In 2008 soll die Falschbescheidquote bei 50% gelegen haben.
…klick hier zur Meldung in Zeitung ‘DERWESTEN’

Hyänen in der Gesellschaft werden gut versorgt

Dienstag, 7. Oktober 2008

Pleite-Banker von Hypo Real Estate Georg Funke

Dieser Herr war bis heute Vorstandschef der HRE-Bank und ist für die Pleite der Bank verantwortlich. Er bekam 800.000 Euro Gehalt/Jahr plus Sachbezüge und Bonuszahlungen. Die Bundesregierung stellte ihm eine Bürgschaft über 35 Milliarden Euro aus. Nun geht er freiwillig. Er bekommt für die nächsten 7 Jahre eine Abfindung von 2,8 Millionen Euro und danach eine Rente von monatlich 46.000 Euro
“klick hier zum Bericht der Hamburger Morgenpost…”

In ihrer Regierungserklärung am 7.10.08 um 17:30 sagte Frau Merkel:
“Ich rufe dazu auf, Manager und Aufsichtsräte für ihre Fehler zur Verantwortung zu ziehen. Entsprechende Gesetze gebe es bereits – sie müssten aber auch angewendet werden”.

Nun wird es spannend, was wirklich passiert.

Kommt Armut wie ein Wolkenbruch aus dem Himmel oder gibt es Menschen, die dafür verantwortlich sind ?

Montag, 23. Juni 2008

Das Werk von CDU, FDP und SPD-Schröder
Tafelladen und Hartz4: Zwei Seiten der selben Medaille, das Werk von CDU, FDP und Schröder-SPD. Nicht von Gott, sondern von Menschen gemacht. Man findet diese Menschen in Firmen-Vorstandsetagen und in den Parteien CDU, FDP und SPD.
Vier Wochen nach Eröffnung eines Tafelladen in Vaihingen/Enz ist der Tafelladen nunmehr öffentlich eröffnet worden. Viele Aufgaben- und Verantwortungsträger sagten viele schwere Worte wie “keiner der Anwesenden wollte sich bei der Eröffnungsfeier freuen” “Es ist für uns keine Freude, dass wir die Tafel benötigen” “Tafeln seien die Antwort auf strukturelle Fehler in einem der reichsten Länder der Welt” “Es sei eine gute Idee, dass einwandfreie Lebensmittel nicht einfach weggeworfen würden”(sagt der Oberbürgermeister, dieser hat jedoch die örtliche Zeitung vom 6. Juni nicht gelesen, dort wird genau das Gegenteil berichtet. Klick auf den Artikel um lesen zu können… Weniger Lebensmittel für Bedürftige )
“Wir haben eine zunehmende soziale Schieflage – in diesem Zusammenhang sei es gerade notwendig, dass es Überfluß gäbe, sonst gäbe es keine Tafelläden (sagt der Sozialdezernent des Landkreises Ludwigsburg)” “Tafelläden würden weiter Konjunktur haben”
klick hier zum Bericht der Vaihinger-Kreiszeitung vom 23. Juni 2008
Der etwas andere Laden
“Jeder zehnte Haushalt in Baden-Württemberg lebt an oder unter der Armutsgrenze”
Die Arbeitslosenquote in Vaihingen/Enz beträgt 2,7%.
Selbst der schläfrigste Zeitgenosse wird hier aufmerksam: Hier stimmt was nicht ! Was ist das für ein Unwetter, was über uns hereinbricht oder trägt jemand die Veranwortung dafür ? Ja, ein oder mehrere Menschen sind dafür verantwortlich, nicht der liebe Gott !
Soll so unsere zukünftige Gesellschaft aussehen?
Kann man sich dagegen wehren ? Ja man kann, man muss es sogar um die eigene Zivilisation zu erhalten !
Nicht der liebe Gott, sondern Menschen stellen Regeln und Gesetze auf. Eine dringliche Regel gegen Armut ist ein Gesetz gegen Lohndumping. Lohndumping, von sogenannten “Arbeitgebern”, das sind Menschen die sich auf Kosten Anderer in eine angenehme Lebenssituation verbringen und ihren Reichtum reichlich mehren. Es muss ein Gesetz her, welches zu einem Mindestlohn, der über der Armutsgrenze liegt, verpflichtet.
CDU und FDP wollen so ein Gesetz nicht. Die SPD eiert rum. Ergebnis: Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer.

Milchindustrie macht mit Milchpreis die Milchwirtschaft u.a. in Indien kaputt – Riesige Absatz-, Umsatz und Gewinnquoten locken

Donnerstag, 5. Juni 2008

Unsere heilige Kuh
Die deutschen Bauern kämpfen um einen höheren Milchabgabepreis als 27 Cent, sie wollen mindestens 35 bzw. 40 Cent. In der Schweiz gab es im Februar 2006 eine Regelung, daß die Bauern 47 Cent bekommen.
klick hier zum Schweizer WOZ-Artikel…”
Dennoch kämpfen auch heute die Schweizer Bauern, sie wollen wettbewerbsfähig sein, wettbewerbsfähig gegen Wen?
klick hier zum Schweizer WOZ-Artikel: Milchbauern in der Krise…”
88% der Deutschen würden 10 Cent mehr für die Milch bezahlen wollen. Prompt erhöht Lidl den Milchpreis um 10%. Eine Milchbauerfamile bekommt monatlich 1.500 € für die Milchabgabe vor Steuern. Durch die EU Subvention kommen monatlich 1.833 € dazu, das wären dann 3.333 €. Das ist Brutto, abzüglich gehen Betriebskosten, Investitionsrücklagen, Sozialabsicherung und Steuern. In Deutschland gilt jemand als “reich”, wenn er netto 3.418 € hat. Milchbauern sind nicht reich, ihre Forderungen sind berechtigt. Wer glaubt, daß der Handel ein Interesse an günstigen Preisen von Milchprodukten im deutschen Abverkauf hat, der irrt. Die Milchindustrie (die nach den Bauern) haben ein ganz anderes Ziel im Auge: Entwicklungsländer mit riesigem Ernährungsbedarf. Dort wird die einheimische Milchproduktion mit Dumpingpreisen zerstört. Das schafft dauerhafte Absatzmärkte und riesige Gewinnmargen, deshalb kämpft der Handel gegen die Milchbauern.
klick hier zu Dumpingpreise der EU überfluten Indien – das “billige” Geschäft mit der Milch …”

klick hier zu “Neuseelands Milchindustrie macht dicke Kase mit Asiens Milchdurst…

klick hier zum 3sat-Artikel mit falscher Überschrift…”

Vor 1 Jahr war das Thema schon mal aktuell und in der Öffentlichkeit. Klick hier zu meinem Artikel “Wie die Milchindustrie die Welt ausraubt” …”

T-Systems: Der Arbeitsplatz der Zukunft befindet sich in Indien

Freitag, 7. März 2008

T-Systems und Partnerschaft
Das ist das Verständnis von “Sozial”-Partnerschaft. Man arbeitet nicht mehr mit den eigenen Angestellten zusammen sondern mit einer amerikanischen Firma, die wiederrum in Indien zu Billglöhnen arbeiten läßt. Eine zerstörerische Partnerschaft. Gnadenlos werden Arbeitsplätze vernichtet. Der Vorstandschef von T-Systems, Reinhard Clemens, will bis 2010 den Umsatz um drei Milliarden Euro steigern. Der operative Gewinn soll um eine Milliarde Euro steigen. Im Geschäftsjahr 2006 hatte T-Systems 12,6 Milliarden Euro Erlöse.
T-Systems vernichtet Arbeitsplätze

Was ist ein “Hinzuverdiener”? Ein Armer, der mit 8-Std Arbeit seinen Lebensunterhalt nicht mehr hin bekommt. 53.000 in Hamburg und 69.000 in Schleswig-Holstein

Freitag, 18. Januar 2008

In Schleswig-Holstein wuchs die Zahl seit 2005 um 17 Prozent, in Hamburg um 15 Prozent. Soviel zur boomenden Hansestadt.
53.000 Menschen in Hamburg auf Zweitjob angewiesen
Klick auf den Zeitungsausschnitt, um lesen zu können.

Ein schreckliches Wort: “Hinzuverdiener”. Klingt so leicht und locker. Der/Die verdient ein wenig noch hinzu. Klingt auch wie “der/die will sich das Leben ein wenig angenehmer machen” oder “kann den Hals nicht voll genug kriegen”. Richtiger wäre: Ein Lohnbetrogener, der mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten muss um überhaupt leben zu können.
Wikipedia:
“Im Verlauf des 20. Jahrhunderts war in Deutschland eine stetige Verkürzung der Wochenarbeitszeit zu beobachten:
1900 10-Stunden-Arbeitstag/6-Tage-Woche
1918/19 8-Stunden-Arbeitstag gesetzlich eingeführt
1955/56 5-Tage-Woche schrittweise eingeführt
1965 40-Stunden-Woche eingeführt
1990 35-Stunden-Woche schrittweise eingeführt”
Jetzt läuft die Sache wieder rückwärts, hinter den Stand von 1900 ! Davor schützt auch nicht das bisherige Arbeitsgesetz.

  • klick hier um mehr über das Arbeitsgesetz zu lesen
    Notwendig ist ein gesetzlicher Mindestlohn.

  • klick hier zum Standpunkt von DIE LINKE
    Ich werde “Hinzuverdiener” zum Unwort des Jahres 2007 beantragen.

  • klick hier zum Unwort der vergangenen Jahre
  • Geben oder Nehmen, das ist hier die Frage

    Donnerstag, 20. Dezember 2007

    Gibt er oder nimmt er?

    Ich wünsche allen meinen Lesern einen friedfertiges, ruhiges Weihnachstfest und viel Nachdenken zwischen den Jahren über die Frage ob man hinnimmt, duldet und leidet oder sich wehrt und gestaltet.
    Neuerdings ist es ja Mode von rechten Politikern zwischen “gefühlten” und “objektiven” Tatsachen zu unterscheiden.
    So werden die gefühlten Probleme als nichttatsächlich dargestellt. Die soziale Ungerechtigkeit “sei nur eine gefühlte und nicht objektiv”. Die hohen Preissteigerungen von 7-15% seien nur die gefühlten, die tatsächliche sei nur 3 Prozent. Hier wird Porsche und Butter in einen Topf geworfen und das Mittel genommen.
    Den Porsche-Chef Wiedeking mit seinem Jahresgehalt von 56 Millionen € mag solche Erbsenzählerei nicht stören.

    Alles Gute für das nächste Jahr!

    Ein Schelm, der denkt, dass diese Frau gibt - sie nimmt !

    Klick auf folgenden Text um lesen zu können:

    Wo der Aufschwung ankommt

    Die Kuh im Dorf lassen, Bundeswehr raus aus Afghanistan und Preisstopp für Milchprodukte

    Sonntag, 29. Juli 2007

    Nach CDU will nun auch die SPD eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes, die USA pumpen weitere Waffen im Wert von 63 Mrd € in die Nahostregion, die Nato will “kleine” Bomben in Afghanistan einsetzen und die Preise für Milchprodukte sollen weltweit steigen, in Deutschland bis zu 50 %, in Österreich bis zu 15 %.

  • DIE LINKE/Gysi: Keine deutsche Soldaten bei “Enduring Freedom”
    Kuh im Dorf lassen.jpg
    „Es wird einen Preisruck geben , wie ihn Deutsch­land noch nicht erlebt hat”, sagte Erhard Richarts von der ZMP(Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH). Worin besteht hier der Zusammenhang? Es geht um eine kriegerische Politik mit der Resourcen gesichert und Absatzmärkte dominierend beherrscht werden sollen. Grund für die Milchproduktpreiserhöhung sind nicht höhere Herstellungskosten aufgrund z.B. besserer Qualität (Bio) sondern eine steigende Nachfrage aus dem asiatischen Raum. “Einen Milchengpass werde es in Österreich aber auf keinen Fall geben, denn man produziere um 30 bis 40 Prozent mehr als der österreichische Markt benötige”, sagt Josef Weber von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. In der EU werden 20 % mehr Milch produziert, als der Binnenmarkt aufnehmen kann. Die EU bezuschusst durch Subventionen den Export von Milchpulver mit 65/103 € pro Tonne (Magermilch/Vollmilch).
    Während die Bauern höhere Kosten für Energie und Futtermittel haben, bleibt ihr Milchabgabepreis von derzeit 29 Cent bzw. es ist die Rede um eine mögliche, lächerliche Erhöhung von 3 Cent. Die Exportsubventionen und die Preiserhöhungen gehen in die verarbeitende Industrie. Mit Exportsubventionen macht man Bauern arm, den Handel in der Rendite glücklich und die lokale Milchwirtschaft in den, vor allem armen, Zielländern kaputt. Das ist die Freiheit des kapitalistischen Systems, absahnen, weil man mehr verkaufen kann, Steuergelder für Expansionszwecke erbeuten und Märkte mit Militäreinsatz für sich sichern.
    Bekanntlich funktioniert Kapitalismus im Verkauf so: “je mehr man verkaufen kann, desto billiger wird das Produkt(Preisstaffel)”. Bei den Entwicklungs- und Schwellenländer wird mit Dumpingpreisen (gegenüber lokaler Wirtschaft) verkauft. Die EU-Subventionen ermöglichen es, dass für den Handel der Preis dann dennoch stimmt.

    Wie sich Grosskonzerne und Königshäuser Subventionen krallen

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