Archiv für die Kategorie „Antikommunismus“

Diskussion um Atomkraftwerke vernachlässigt die Aufmerksamkeit der Gefahr von nuklearen Atomschlägen

Mittwoch, 25. August 2010
Sowjetisches Spionage-U-Boot B-515 Baujahr 1976 Werft KRASNOE SORMOVO in Gorki

Sowjetisches Spionage-U-Boot B-515 Baujahr 1976 Werft KRASNOE SORMOVO in Gorki

Beim Thema Atom sind derzeit die Atomkraftwerke mit ihren Gefahren und der fatalen Entsorgung von Atommüll im öffentlichen Fokus. Die nach wie vor große Gefahr der Vernichtung der ganzen Menschheit durch Atomwaffen gerät dabei leider in den Hintergrund bzw. Vergessenheit!

…klick hier zum Spiegel-Artikel vom 28.8.2010: “Die Bundeswehr plant nach SPIEGEL-Informationen weiter für den Tornado-Einsatz mit US-Atombomben

An Hamburgs Fischmarkt ein sowjetisches U-Boot:

Als Spionage-U-Boot wurde U-434 (sowjetische Bezeichnung B-515) für besondere Einsatzzwecke genutzt, gefährliche U-Bootjagden bei der Blockade vor Kuba, geheime Spionagemissionen vor der Ostküste der USA und lange Patrouillenfahrten in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion. Das stillgelegte Jagd- und Spionage-U-Boot eines der größten nicht-atomaren Unterseeboote der Welt!
Länge 90,16 m, Breite 8,72, Höhe 14,72 m, Tiefgang 6,6 m.

…klick hier zur Beschreibung in Wikipedia

Technische Daten des sowjetischen U-Bootes

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Struktur des sowjetischen U-Bootes

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Beschreibung des sowjetischen U-Bootes

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…klick hier zu Video’s eines Besuches auf dem sowjetischen U-Boot im Hamburger Liegeplatzes

…klick hier zur Website des Hamburger Liegeplatzes

Sowjetisches U-Boot als Museum im Hamburger Hafen

Sowjetisches U-Boot als Museum im Hamburger Hafen

Die Sowjetunion dagegen sah jeden denkbaren Krieg mit den Westmächten unter dem Aspekt des Antagonismus der beiden konkurrierenden Systeme. Sie erwartete, dass die USA das sowjetische System in jedem Fall zu zerstören beabsichtigten. Daher begründete man die eigene Aufrüstung als Abwehrmaßnahme gegen jeden denkbaren Überraschungsangriff der NATO unter Führung der USA von Westeuropa aus.
Bereits in den 1950-er Jahren hatten die USA damit begonnen, neben nuklearfähigen Luftstreitkräften atomare Artillerie- und Raketensysteme in Westeuropa aufzustellen. Das Gebiet des Ostblocks lag in der Reichweite dieser Waffen.

Die UdSSR begann seit 1976, ihre ältere gegen Westeuropa gerichtete Raketengeneration, die R-12 (SS-4 Sandel) und R-14 (SS-5 Skean), allmählich gegen die moderneren Raketen vom Typ RT-21M (SS-20 Saber) auszutauschen. Sie besaßen eine höhere Reichweite und Zielgenauigkeit und konnten mit atomaren Mehrfachgefechtsköpfen bestückt werden.

In der auf mobilen Abschussrampen montierten SS-20 sahen die europäischen NATO-Verbündeten ihrerseits eine neue Bedrohung. Denn die SS-20 erschienen geeignet, im Kriegsfall die Kommandozentralen und festlandgestützten Atombasen in Westeuropa präventiv zu zerstören. Damit würde ein Großteil ihrer Abschreckungswirkung neutralisiert. Helmut Schmidt hatte als Wehrexperte der SPD in den 1950er Jahren vor exakt dieser Entwicklung gewarnt und die NATO-Entscheidung 1958 im Bundestag scharf kritisiert: Landgestützte Atomraketen würden das NATO-Vertragsgebiet zu einem Primärziel sowjetischer Präventivangriffe machen und damit die Sicherheit Westeuropas enorm herabsetzen

Soldaten auf dem sowjetischen U-Boot

Soldaten auf dem sowjetischen U-Boot

Altbundeskanzler Helut Schmidt: “„Die Ausstattung der Bundesrepublik mit nuklearen Raketen, die Leningrad oder Moskau in Schutt und Asche legen können, müsste die Sowjetunion in der gleichen Weise provozieren, wie etwa die Ausstattung Kubas mit derartigen Raketen die USA herausfordern müsste.“

Am 22. Oktober 1983 versammelten sich eine halbe Million Menschen auf einer großen Kundgebung im Bonner Hofgarten, um für Frieden und Abrüstung und gegen den NATO-Doppelbeschluss zu demonstrieren. Insgesamt etwa 1,3 Millionen Menschen bekundeten in der Bundesrepublik Deutschland an diesem Tag ihre Abneigung zur Nachrüstung, darunter auch Bundeswehrsoldaten, die trotz Verbots an der Demonstration teilnahmen.[8] Nach einer europaweiten Umfrage der Gallup Organization vom November 1983 waren damals hochgerechnet bis zu 67% aller wahlberechtigten Bundesbürger, 68% der Niederländer, 58% der Briten, 54% der Italiener und 44% der Franzosen gegen die Raketenaufstellung.[]

1979 Protest gegen Nato-Doppelbeschluss im Bonner Hofgarten

1979 Protest gegen Nato-Doppelbeschluss im Bonner Hofgarten

Einen Monat später, am 22. November 1983, stimmte der Deutsche Bundestag der begonnenen Stationierung mit der Stimmenmehrheit von CDU, CSU und FDP zu.[10] Die Sowjetunion brach daraufhin nach zweijähriger Verhandlungsdauer die 6. Runde der INF-Verhandlungen am 23. November 1983 offiziell ab und kündigte die Stationierung „operativ-taktischer“ Raketen in der DDR und der CSSR an. In den folgenden Monaten wurden die Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik stationiert, bis Ende 1983 waren neun Pershing II im Hunsrück einsatzbereit.

…klick hier zu mehr Informationen über den verhängnissenvollen NATO-Doppelbeschluss vom Dez. 1979

…klick hier zur Reportage “Planspiel Atomkrieg im Fernsehen”

…klick hier zu: “22. Oktober 1983, ein neuer Rekord auf Bonns Hofgartenrasen: Mehr als 500 000 Menschen demonstrieren für Frieden und gegen den Doppelbeschluss”

…klick hier zu ‘Vor 31 Jahren massive Proteste gegen die Atomaufrüstung und die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung der Erde aus Versehen oder Mißverständnis

Missbrauch von Antifaschismus mit Methode Antikommunismus

Montag, 26. Juli 2010
Wie Antifaschismus missbraucht wird (Foto Marius Röer)

Wie Antifaschismus missbraucht wird (Foto Marius Röer)

…klick hier zum Hetzartikel in der Hamburger-Morgenpost

Es wird von einer Demonstration von ‘Linken’ gesprochen. Damit wird eine Nähe zur Partei DIE LINKE suggeriert. Ein weiterer Schritt um DIE LINKE zu kriminalisieren und sie verbieten zu können. Die juristische Grundlage dafür liegt ja fertig in der Schublade: Das KPD-Verbot von 1956.
Das Zusammenspiel von Antikommunisten (hier die SPD-orientierte Hamburger-Morgenpost) und Vermummten, die den Antifaschismus mit Füssen treten, ist perfide.

…klick hier zu Fotos von den Ereignissen in der Nacht von Samstag 24 Juli 2010 in Hamburg